Donnerstag, 8. Mai 2014
8. Mai: Nieder mit dem Faschismus!
Am 8. Mai 1945 befreite die Rote Armee Europa vom deutschen Faschismus, der Tod und Zerstörung über die Welt brachte.
Heute, 69 Jahre später, existiert wieder ein faschistisches Regime in Europa. Mit dem, von der EU und von den USA unterstützten, faschistischen Putsch in Kiev gelangten wieder mordende Rechtsradikale in die Regierung eines europäischen Staates.
Bereits kurz nach der Machtergreifung in Kiev mussten Antifaschisten und Oppositionelle um ihr leben bangen. Mit dem, von der Polizei geduldeten, Überfall auf das Gewerkschaftshaus in Odessa, in dem Regierungsgegner Schutz vor einem faschistischen Mob gesucht haben und bei dem viele Menschen ermordet und teilweise lebendig verbrannt wurden, erreicht die Gewalt einen neuen Höhepunkt.
Anstatt einzugreifen, ignorieren die westlichen Staaten die Morde der ukrainischen Regierung, die von ihnen installiert wurde, um Russland einzuengen und die Machtsphäre des Westens auszudehnen.
Das Erschreckende dabei ist, dass gerade Deutschland, mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit, heute wieder Faschisten unterstützt und brennende Gewerkschaftshäuser ignoriert, um wirtschaftlich davon zu profitieren. Dies zeigt deutlich auf, dass hinter dem Faschismus das Kapital steht und das der Imperialismus vor nichts zurückschreckt, um seinen Einfluss zu vergrößern.
Wir als Linksjugend ['solid] Hildesheim stehen solidarisch an der Seite aller Antifaschisten und verurteilen das Verhalten von EU und USA im gesamten Ukraine-Konflikt aufs schärfste.
Ferner rufen wir dazu auf, sich an der Spendenaktionen der Roten Hilfe zu beteiligen, die Geld für verfolgte Antifaschisten in der Ukraine sammelt: http://www.rote-hilfe.de/presse/bundesvorstand/547-pe-unsere-solidaritaet-gegen-anhaltenden-rechten-terror-in-der-ukraine-rote-hilfe-e-v-richtet-spendenkonto-fuer-verfolgte-antifaschist-innen-ein .
Dienstag, 22. April 2014
Unserem Genossen Lenin zum 144. Geburtstag
Heute vor 144 Jahren wurde Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als Lenin, in Simbirsk, was ihm zu Ehren später in Uljanowsk umbenannt wurde, geboren.
Obwohl Lenins Familie in den Adelsstand erhoben wurde, als Lenin noch ein kleines Kind war, hatte er immer ein offenens Ohr für die einfachen Menschen und setzte sich für diese ein.
Lenins politische Laufbahn begann 1887, als die Truppen des Zaren seinen Bruder Alexander hinrichteten, der ein Attentat auf den Zaren plante und Lenin sich daraufhin der revolutionären Bewegung anschloss. 1893 schloss er sein Jurastudium ab und arbeitete bei verschiedenen Kanzleien. Im Oktober 1895 Gründete er zusammen mit dem späteren Anführer der Menschewiki, Julij Martow, den Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse, welcher 1898 in der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (SDAPR)" aufging. Im Dezember des gleichen Jahres wurde er wegen Agitation verhaftet und verbrachte 2 Jahre im Gefängnis. Anschließend wurde er für 3 Jahre nach Sibirien verbannt. 1900 verlies er Russland und lebte in verschiedenen europäischen Ländern, wo er weiterhin theoretische Schriften verfasste und seine politische Arbeit fortführte.
1903 nahm Lenin am II. Parteitag der SDAPR teil, auf dem sich die Partei in 2 Flügel spaltete. Die sozialdemokratischen Menschewiki, angeführt von Martow und die sozialrevolutionären Bolschewiki unter Lenin. In der Revolution von 1905 kehrte er nach Russland zurück und versuchte den Zaren zu stürzen, was fehlschlug. Daraufhin ging er wieder ins europäische Exil. Auf der Prager Konferenz der SDAPR wurden die Menschewiki endgültig aus der Partei ausgeschlossen und die Partei benannte sich in SDAPR(B) um, aus welcher die spätere KPdSU werden würde.
Den 1. Weltkrieg verbrachte Lenin in hauptsächlich im schweizerischen Bern. 1917 wurde er nach dem Ausbruch der Februarrevolution, die den Zaren stürzte, in einem verplombten Eisenbahnwaggon zurück nach Russland gebracht. Das deutsche Kaiserrreich erhoffte sich davon, das Ausscheiden des russischen Zarenreiches aus dem Krieg zu beschleunigen. Am 25. Oktober 1917 fand schließlich die Oktoberrevolution statt und die bürgerliche Regierung Alexander Kerenskis wurde gestürzt und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik wurde ausgerufen. Am 3. März 1918 kam es letztendlich zum Frieden von Brest-Litowsk und somit zum endgültigen ausscheiden Russlands aus dem 1. Weltkrieg.
Bereits unmittelbar nach der Oktoberrevolution kam es bereits zu den ersten konterrevolutionären Aufständen gegen die junge Republik, die in den russischen Bürgerkrieg mündeten. Im Jahr 1922 endete dieser blutige Krieg, in dessen Verlauf die junge Sowjetmacht von inneren, sowie von äußeren Feinden unablässig attackiert wurde. So wurde letztendlich am 30. Dezember 1922 die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken gegründet, dessen 1. Regierungschef Lenin wurde.
Am 21. Januar starb Lenin an den Folgen mehrer Schlaganfälle in Gorki bei Moskau. Nach seinem Tod wurde Lenins Leichnam einbalsamiert und ist seit dem in einem Mausoleum an der Kremelmauer aufgebahrt.
Wladimir Iljitsch Uljanow ist es gelungen, die Theorien von Karl Marx und Friedrich Engels weiterzuentwickeln und den ersten sozialistischen Staat der Welt zu gründen. Seit seinem Tod gerufen sich viele Revolutionäre auf Lenin und seine Erfolge beim Aufbau des Sozialismus. Lenin zeigte auf, das eine andere Welt, jenseits des Kapitalismus möglich ist und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen.
Wir, die Linksjugend ['solid] Hildesheim, gratulieren unserem Genossen Lenin postum dafür, dass sein Leben und seine Kämpfe Generationen von Revolutionären Kraft und Inspiration gegeben haben und noch heute geben.
Mittwoch, 16. April 2014
128. Geburtstag Ernst Thälmanns
Am 16. April 1886 wurde Ernst Fritz Johannes Thälmann in Altona geboren. Thälmanns politische Karriere begann am 15. Mai 1903, als er der, damals noch revolutionären, SPD beitrat. Im November 1918 trat Thälmann der USPD bei, für die er in der Hamburger Bürgerschaft saß. 1920 trat er der KPD bei, zu deren Vorsitzenden er 1925 gewählt wurde und für die er von 1924-1933 als Abgeordneter im Reichstag saß. Von 1924-1929 war er außerdem Vorsitzender des Roten Frontkämpferbundes, welcher sich blutige Straßenschlachten mit der Sturmabteilung der NSDAP lieferte. Im Oktober 1923 organisierte er den Hamburger Arbeiteraufstand, der nach 2 Tagen niedergeschlagen wurde. 1925 kandidierte er zur Wahl des Reichspräsidenten, welche er, im ersten Wahlgang mit einem Ergebnis von 7% und im 2. Wahlgang mit 6,4%, gegen Paul von Hindenburg verlor. Am 3. März 1933 wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet und in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert, darunter auch von 1937-1943 im Gerichtsgefängnis Hannover. Am 18. August 1944 wurde Thälmann, auf Hitlers persönlichen Befehl hin, im KZ Buchenwald erschossen und verbrannt.
Ernst Thälmann, der selber aus bescheidenen Verhältnissen stammt, hat sein ganzes Leben lang für eine bessere Welt und für die Befreiung der Arbeiter gekämpft. Er erlebte dabei auch Niederlagen, aber trotz alledem gab er nie auf und blieb seinen Idealen treu.
Er erreichte viel und gab anderen Mut, sich gegen die kapitalistische Knechtschaft zur Wehr zu setzen.
Wir möchten Ernst Thälmann hiermit als unerschütterlichen Kämpfer für den Sozialismus ehren und gedenken seinem Kampf, den wir in seinem Namen weiterführen werden.
Mittwoch, 19. März 2014
Die Krim wird russisch
Mit der überwältigenden Mehrheit von 96,8 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 83 Prozent, stimmte die Bevölkerung der Krim am 16.03. für einen Anschluss der Krimhalbinsel an Russland. Damit entzieht sich die Krim dem Einfluss der faschistischen Putschregierung in Kiew, die mit Hilfe der imperialistischen Großmächte EU und USA vor einigen Wochen gewaltsam die Macht in der Ukraine ergriff.
Bereits kurz nach dem faschistischen Putsch in Kiew wurde die Krim von russischen Truppen und Antifaschisten gegen Übergriffe der herrschenden Faschisten und deren Handlanger geschützt, wodurch die Lage auf der Halbinsel weitesgehend friedlich blieb.
Die Krim war von 1783 bis 1954 ein Teil Russlands, bis der damalige revionistische Reigierungschef der Sowjetunion, Nikita Chruschtschow, diese der Ukraine als Geschenk abtrat. Noch heute sind viele Bewohner der Krim ethnische Russen und sehen sich von den antirussischen Aggressionen der Kiewer Putschregierung bedroht. Aus diesem historischen Kontext und der aktuellen politischen Entwicklung, die die Ukraine in den letzten Monaten durchlaufen hat, ist der Wiederanschluss an Russland die einzig logische Konsequenz.
Die USA bezeichneten das Referendum daraufhin als illegal und Völkerechtswidrig und drohten Russland Sanktionen an. Durch diese Anmaßung der Westmächte wird der wahre Charakter des Imperialismus aufs neue deutlich. Die Natomächte finanzierten einen weiteren faschistischen Putsch, um die Ukraine in die EU einzugliedern, um zum einen Russlands Machtsphäre weiter einzuengen und zum anderen, um einen weiteren Absatzmarkt für europäische Produkte zu erschließen und sich die ukrainischen Ressourcen anzueignen. Ferner ist auf der Krim die russischen Schwarzmeerflotte stationiert, die durch den Hafen Sevastopol ein unverzichtbares Sprungbrett zum Mittelmeer und zu den Methanvorkommen im Schwarzen Meer hat, welche die weltweit größten Vorkommen dieses Energieträgers sind.
Zwar darf man nicht vergessen, dass es sich bei Russland auch um eine imperialistische Macht handelt, aber der russische Präsident, Wladimir Wladimirowitsch Putin, ist in dieser Hinsicht das kleinere Übel, denn im Gegensatz zu den USA setzt er weder auf Kriege um seine Interessen durchzusetzen, noch unterstützt er Faschisten.
Wir stehen deshalb an der Seite der Menschen auf der Krim, die sich auf demokratischem Wege gegen eine Zukunft in einem Faschistischen Staat ausgesprochen haben und die die Intrigen der westlichen Staaten, die ihre Interessen seit Jahrhunderten rücksichtslos mit Krieg und Gewalt durchsetzen, nicht ohne Weiteres hinnehmen wollen.
Samstag, 15. März 2014
Berkin Elvan wurde ermordet - in unseren Herzen lebt er ewig!
Am 16. Juni 2013 wurde in Istanbul der 15 jährige Junge Berkin Elvan beim Brot holen von einer Tränengasgranate der türkischen Polizei am Kopf getroffen und schwer verletzt. Er war zwischen die Fronten geraten, als friedliche Protestierende am Rande der Gezipark-Proteste von der Polizei des rechten türkischen Staatsoberhauptes Erdogan angegriffen wurden. Seit dem lag er im Koma. Am Dienstag, dem 11.03.2014 erlag er schließlich seinen Verletzungen.
Berkin Elvan starb als Opfer der antifaschistischen Kämpfe in der Türkei.
Die Nachricht seines Todes löste in der Türkei sowie international Massenproteste gegen das Erdogan-Regime und seine Helfer aus.
So fand auch am Samstag, dem 15.03. in der Hildesheimer Innenstadt eine Gedenkveranstaltung von türkischen, kurdischen und deutschen Genossinnen und Genossen statt. Bei der Kundgebung versammelten sich ca. 100 Menschen vor der Jacobikirche, sie skandierten antifaschistische Parolen in verschiedenen Sprachen, es wurden Reden gehalten und Flugblätter verteilt.
Der Tod von Berkin Elvan ist ein weiteres Symbol für die Eskalation reaktionärer Gewalt in der Türkei. Während die türkische Bevölkerung eine friedliche und demokratische Zukunft anstrebt, hält Erdogan an seinem autoritären und pro-imperialistischen Regierungsstil fest.
Aktivistinnen und Aktivisten der Linksjugend ['solid] Hildesheim beteiligten sich an der Kundgebung und stehen an der Seite der Menschen in Kurdistan und der Türkei, für eine friedliche und gerechte Zukunft.
Samstag, 8. März 2014
Frauenkampftag 2014
Am 27. August 1910 schlug Clara Zetkin auf der Zweiten Internationalen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauenkampftages vor. Ziel dieses Tages sollte es sein, dem antipatriarchalen Kampf der internationalen emanzipatorischen Frauenbewegung gehör zu verschaffen.
Seit 1921 ist der 8. März als offizieller Frauenkampftag festgelegt. Mit der Einführung des Frauenwahlrechts 1919 verlor der 8. März in der Weimarer Republik an Bedeutung und wurde von den Nationalsozialisten nach ihrer Machtergreifung schließlich verboten. Im Nachkriegsdeutschland wurde der 8. März lediglich in der Deutschen Demokratischen Republik gefeiert. Erst im Dezember 1977 beschloss die Generalvollversammlung der UN, den 8. März als Internationalen Frauentag wieder einzuführen.
Die emanzipatorische Frauenbewegung in den westlichen Industriestaaten hat bisher viel erreicht, dennoch sind Frauen in der heutigen Zeit weiterhin nicht den Männern gleichgestellt. So werden sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer, die Pflege von Angehörigen und die Kinderbetreuung bleibt an den Frauen hängen und Frauen sind häufig sexuellen Übergriffen ausgesetzt, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Gerade die Tatsache, dass die Frauen im Beruf benachteiligt werden, spiegelt ein überholtes Rollenbild wider, in dem die Frauen am Herd stehen und sich um die Familie kümmern müssen, während die Männer das Geld nach Hause bringen. Dies entwertet zum einen die unentgeldliche Hausarbeit, die viele Frauen leisten und zum anderen behindert dieses Weltbild die vollständige Emanzipation der Frau. Um diese sexistischen Rollenverteilungen zu beenden, ist es notwendig, flächendeckend KITA- sowie Pflegeplätze bereitzustellen und Frauen als gleichberechtigte Arbeitskräfte zu behandeln, wie es in sozialistischen Ländern seit langem praktiziert wird.
Aktuell steht in Deutschland die Berufshaftpflichtversicherung für Hebammen zur Debatte. Hebammen bekommen zur Zeit einen Stundenlohn vom durchschnittlich 8,50 Euro, der es ihnen nicht ermöglicht, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Außerdem wollen viele Versicherungen Hebammen nicht als Kunden übernehmen. Diese politische Praxis wird, so fern keine Korrektur stattfindet, zum Niedergang des Berufs der Hebamme führen. Durch diese Fehlpolitik können bald weder Hausgeburten stattfinden, noch kann eine kompetente Geburtsvorbereitung, für werdende Mütter, oder eine Nachsorge für Säuglinge gewährleistet werden. Die in Krankenhäusern beschäftigten Hebammen werden ein höheres Pensum an zu betreuenden Geburten haben und somit steigt die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen während der Geburt. Dieser Fehlpolitik muss schnellstmöglich einhalt geboten werden, denn sowohl die Hebammen, die durch die unsagbare Gängelung durch die Berufshaftpflichtversicherung ihre Arbeit verlieren werden, als auch die betroffenen Mütter haben dadurch existentielle Nachteile, die sie als Frauen explizit benachteiligen und den Tod von Menschen in Kauf nehmen.
Hierbei darf aber nicht unter den Tisch fallen, dass Frauen in anderen Ländern der Erde viel schwerwiegender von der Ausbeutung durch das Patriarchat betroffen sind. Gerade in verschiedenen afrikanischen Ländern ist es üblich, junge Mädchen zu beschneiden und die Genitalien zuzunähen, um ihnen ihre natürliche Sexualität zu nehmen und den Männern so eine jungfräuliche Ehefrau zu garantieren. In Teilen der indischen Gesellschaft werden Mädchen als Menschen 2. Klasse betrachtet und häufig gleich nach der Geburt getötet. Junge Frauen in Indien werden als bloße Sexualobjekte gesehen und sind häufig Opfer von Vergewaltigungen. Weltweit sind junge Mädchen Opfer von Zwangsehen, bei denen sie mit älteren Männern verheiratet werden.
Es ist also aus vielen Gründen notwendig, offensiv und international für Frauenrechte zu kämpfen und sich für internationale Frauenhilfsorganisationen zu engagieren, damit alle Menschen die gleichen Rechte haben und Frauen überall gleichberechtig und selbstbestimmt leben können.
Donnerstag, 13. Februar 2014
Antifaschistischer Widerstand gegen rechten Geschichtsrevisionismus.
Am 13.02.2014 fand an der Hildesheimer Jacobikirche eine geschichtsrevisionistische Gedenkveranstaltung von Neonazis aus dem Raum Hildesheim und Hannover statt. Die Veranstaltung fand von ca. 19 Uhr bis ca. 19:45 Uhr statt. Zu den Rednern gehörte auch der kürzlich wegen Volksverhetzung verurteilte Neonazikader Dieter Riefling. Bei strömenden Regen hielten die ca. 40 Neonazis ihre Versammlung ab, während sie von den Pfiffen und Sprechchören der ca. 60 Gegendemonstranten, die sich spontan zu einer Gegenkundgebung eingefunden hatten, gestört wurden.
Ziel dieser Veranstaltung, die sich auf die Bombardierung Dresdens durch allierte Bomberverbände vor 69 Jahren bezog, ist es gewesen, Hitlerdeutschland als Opfer darzustellen und dabei die Kriegsschuld Deutschlands auszublenden.
Um ca. 19:45 Uhr lösten die Faschisten ihre Kundgebung auf und wurden von Polizisten unter hämischen rufen der Gegendemonstranten ("geht denken"), zu ihren Autos geleitet.
Dass an den Protesten gegen diese, im Vorfeld nicht angekündigte Veranstaltung, innerhalb kürzester Zeit spontan so viele Gegendemonstranten teilnahmen zeigt auf, dass es in Hildesheim eine gut vernetzte antifaschistische Basis gibt und dass Neonazis in Hildesheim keinen Platz haben. Gerade Hildesheim, das im Krieg auch bombardiert wurde und dessen Innenstadt durch Bomben zerstört wurde, duldet keine Faschisten und deren geschichtsverfälschenden Parolen.
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