Am 21.03. blamierte sich die Partei "Die Rechte" beim Versuch, eine reibungslose Demonstration in der Hildesheimer Nordstadt durchzuführen.
Schon am Vortag trieben diverse Personen, die zweifellos der rechten Szene zugeordnet werden konnten, ihr Unwesen in der Nordstadt und entfernten antifaschistische Aufkleber und Plakate an der geplanten Demostrecke. Im Laufe des Abends wurde eine größere Gruppe ebendieser Personen an "Alberts Kiosk" gesichtet, wo sie sich mit Bier und Spirituosen eindeckten, um sich Mut für ihre Demo in der multikulturell geprägten Nordstadt anzutrinken.
Der 21.03. wurde für die Neonazis ein größeres Fiasko als erwartet. Bereits im Vorfeld ihres Aufmarsches, versagte die Lautsprecheranlage der FaschistInnen, welche auch nach notdürftigen Reparaturversuchen nicht in der Lage war, durchgehend Musik abzuspielen. Als mehrere mutmaßlich alkoholisierte Neonazis auf einen Gegendemonstranten losgingen, der an der nahegelegenen Gleisanlage stand, musste die Polizei intervenieren und für Ordnung sorgen. Hierbei trampelten die Nazis außerdem auf plumpe Art und Weise einen Zaun nieder. Nachdem es bei den undisziplinierten Demoteilnehmern interne Streitigkeiten gab, da einige ihre Vermummungen nicht ablegen wollten, verließen größere Gruppen die Demonstration und reisten wieder ab. Die endgültige Teilnehmerzahl betrug bei Demobeginn ca. 60 Personen, was für eine Veranstaltung, zu der schon Monate im Voraus deutschlandweit mobilisiert wurde, ein mehr als schwaches Ergebnis ist. Unmittelbar vor Demobeginn blockierte eine spontane Sitzblockade von ca. 30 AntifaschistInnen die Demostrecke, wodurch der Beginn des Aufmarsches um 30 weitere Minuten verzögert wurde und die Neonazis im strömenden Regen ausharren mussten. All dies mit direktem Blick auf ein Graffiti welches "Nazis verpisst euch!" forderte, welchem einige der DemoteilnehmerInnen ja schon im Vorfeld nachgekommen sind.
Der Aufmarsch an sich, welcher mit mehr als 2-stündiger Verspätung begann, wurde für die Neonazis zum erwarteten Spießrutenlauf. Viele AnwohnerInnen der Nordstadt beschimpften die FaschistInnen am Straßenrand und aus ihren Wohnungen und ließen sie durch selbstgemalte Transparente wissen, dass sie in Hildesheim nichts verloren haben. Innerhalb des Sperrgebiets marodierten hingegen einige versprengte Neonazis, welche es wahrscheinlich nicht mehr zur Demo geschafft haben, da sie ihren Rausch ausschlafen mussten und griffen vereinzelt GegendemonstrantInnen an und entrissen eine Israelfahne.
Auf der Gegendemo des Bündnisses gegen Rechts versammelten sich hingegen ca. 2.000 Hildesheimer BürgerInnen, um gegen den Naziaufmarsch zu protestieren, wobei leider einige Hannoveraner AntifaschstInnen schon im Bahnhof von der Polizei an der Teilnahme an der Gegendemo gehindert worden sind und wieder nach Hannover zurückfahren mussten.
Im Nachhinein postete "Die Rechte" auf ihrer Facebookseite, dass sie den Abend nach ihrer "erfolgreichen" Demonstration noch mit kalten Bier und Köstlichkeiten vom Grill haben ausklingen lassen, wobei das mit dem Bier bei den TeilnehmerInnen des Aufmarsches schon nicht mehr extra erwähnt werden muss. Wir gratulieren ihnen aber vom ganzen Herzen, dass es ihnen gelungen ist, einen Grill anzuzünden, so haben sie wenigstens einen Erfolg zu vermelden.
Dienstag, 24. März 2015
Dienstag, 17. März 2015
Kein Naziaufmarsch in Hildesheim!
Am 21.03. wird es eine „Bunt statt braun” Demonstration vom
„Bündnis gegen Rechts Hildesheim“ gegen den Naziaufmarsch in der
Hildesheimer Nordstadt geben, diese wird aber leider fernab des
Aufmarschs und außer Hörweite der Nazis stattfinden. - Dies stellt nicht
jeden zufrieden.
Deshalb werden wir uns um andere kreative Wege bemühen, um den Nazis zu zeigen, dass sie in Hildesheim nicht willkommen sind. Wir hoffen auf die Unterstützung von möglichst vielen Menschen, denen es ebenfalls wichtig ist, einen erfolgreichen Gegenprotest auszuüben, den die Nazis der Partei „DIE RECHTE“ (Kreisverband Hildesheim/Hannover) bestimmt nicht vergessen werden und endlich merken, dass sie in Hildesheim unerwünscht sind! Zudem ist genau am 21.03. der „Internationale Anti-Rassismus-Tag“ und es sollte - besonders zu diesem Anlass - diesen Rassist*innen der Raum für ihre unangebrachte und völlig übertriebene Demonstration entzogen werden! „Gegen die Überfremdung des deutschen Volkes!“ ist das Motto, unter welchem sie die Demonstration durchführen wollen. „Überfremdung“ ist ein rassistischer und fremdenfeindlicher Ausdruck, welcher auch schon damals von der NSDAP verwendet wurde. Auch daran erkennt man, wie sehr sie der damaligen Hitler-Partei nacheifern wollen. Auch ihr „25-Punkte Programm“ - auf welches sie immer wieder verweisen, wenn Fragen zu ihrer Partei aufkommen, haben sie sich von der NSDAP abgeschaut. Diese und auch noch viele weitere Ähnlichkeiten (Homophobie, Rassismus, Antifeminismus, Verharmlosung der NS-Verbrechen), sollten uns zeigen, hier haben wir es mit Rechtsradikalen zutun, Menschen, die nicht nur rechte Propaganda durch die Gegend brüllen und sonst weiter harmlos sind, sondern auch gefährlich und gewaltbereit. Ihre Gewaltbereitschaft wurde bereits deutlich, als sie ihre Kundgebung am 28.02.2015 für ihren bereits mehrfach vorbestraften Kameraden Dieter Riefling abhielten, der nun eine einjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung antreten musste - Die Rassist*innen versuchten während ihrer Kundgebung zu den friedlichen Gegendemonstrant*innen durchzubrechen, was ihnen aber glücklicherweise nicht gelang.
Außerdem ist es wichtig, sich an diesem Tag mit den, Flüchtlingen und Migrant*innen, welche zu einem großen Teil in der Nordstadt wohnen, solidarisch zu zeigen, da Übergriffe auf ebendiese nicht auszuschließen sind und denen die Rassist*innen ihnen mit ihren fremdenfeindlichen Parolen Angst machen und damit beweisen: Nazis sind noch lange nicht Geschichte!
Deshalb werden wir uns um andere kreative Wege bemühen, um den Nazis zu zeigen, dass sie in Hildesheim nicht willkommen sind. Wir hoffen auf die Unterstützung von möglichst vielen Menschen, denen es ebenfalls wichtig ist, einen erfolgreichen Gegenprotest auszuüben, den die Nazis der Partei „DIE RECHTE“ (Kreisverband Hildesheim/Hannover) bestimmt nicht vergessen werden und endlich merken, dass sie in Hildesheim unerwünscht sind! Zudem ist genau am 21.03. der „Internationale Anti-Rassismus-Tag“ und es sollte - besonders zu diesem Anlass - diesen Rassist*innen der Raum für ihre unangebrachte und völlig übertriebene Demonstration entzogen werden! „Gegen die Überfremdung des deutschen Volkes!“ ist das Motto, unter welchem sie die Demonstration durchführen wollen. „Überfremdung“ ist ein rassistischer und fremdenfeindlicher Ausdruck, welcher auch schon damals von der NSDAP verwendet wurde. Auch daran erkennt man, wie sehr sie der damaligen Hitler-Partei nacheifern wollen. Auch ihr „25-Punkte Programm“ - auf welches sie immer wieder verweisen, wenn Fragen zu ihrer Partei aufkommen, haben sie sich von der NSDAP abgeschaut. Diese und auch noch viele weitere Ähnlichkeiten (Homophobie, Rassismus, Antifeminismus, Verharmlosung der NS-Verbrechen), sollten uns zeigen, hier haben wir es mit Rechtsradikalen zutun, Menschen, die nicht nur rechte Propaganda durch die Gegend brüllen und sonst weiter harmlos sind, sondern auch gefährlich und gewaltbereit. Ihre Gewaltbereitschaft wurde bereits deutlich, als sie ihre Kundgebung am 28.02.2015 für ihren bereits mehrfach vorbestraften Kameraden Dieter Riefling abhielten, der nun eine einjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung antreten musste - Die Rassist*innen versuchten während ihrer Kundgebung zu den friedlichen Gegendemonstrant*innen durchzubrechen, was ihnen aber glücklicherweise nicht gelang.
Außerdem ist es wichtig, sich an diesem Tag mit den, Flüchtlingen und Migrant*innen, welche zu einem großen Teil in der Nordstadt wohnen, solidarisch zu zeigen, da Übergriffe auf ebendiese nicht auszuschließen sind und denen die Rassist*innen ihnen mit ihren fremdenfeindlichen Parolen Angst machen und damit beweisen: Nazis sind noch lange nicht Geschichte!
Auch die Hildesheimer Moschee und die Kulturfabrik Löseke liegen in der Nordstadt (in direkter Nähe) und könnten nach der Demonstration zum Ziel der Rassist*innen werden. Deshalb müssen wir alles erdenkliche tun, um uns diesen Neonazis in den Weg zu stellen!
Die rassistische Demonstration findet von 14:00-18:00 Uhr statt.
Hildesheim ist eine vielfältige und pluralistische Stadt, aber für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit darf es keine Toleranz geben! Denn Rassismus ist ein Verbrechen!
Sonntag, 1. März 2015
Keine Freiheit für Dieter Riefling
Am 28.02.2015 hat die Partei „Die Rechte“ in Hildesheim eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für Dieter Riefling“ abgehalten. Zwar waren etwa 50 Neonazis anwesend, jedoch kamen diese teilweise von weit her angereist, unter anderem aus Dresden, da deren Strukturen in Hildesheim so schwach zu sein scheinen, dass sie auf Unterstützung von außerhalb angewiesen sind. An dem Gegenprotest beteiligten sich etwa 200 Hildesheimer_innen.
Dieter Riefling ist ein Neonazi und ehemaliger Kader der verbotenen Organisation FAP (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei), welcher in der Vergangenheit bundesweit als Redner bei rechtsextremen Aufmärschen und Kundgebungen auftrat. Bereits mehrfach einschlägig vorbestraft, musste Riefling nun eine einjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung antreten. Das nahm „Die Rechte Hildesheim“ nun zum Anlass eine Solidaritäts-Demo zu veranstalten.
Die Nazis machten wieder einen gewohnt alkoholisierten Eindruck. Einige versuchten durch die Polizeiabsperrung zu den Gegendemonstrant_innen zu gelangen, was durch die anwesende Bereitschaftspolizei unterbunden wurde, woraufhin die Nazikundgebung kurz darauf beendet wurde. Auch zückten die Nazis von Anfang an ihre Handys und machten Fotos von den Gegendemonstranten, die Gegendemonstration blieb aber friedlich und lies sich davon nicht provozieren. Wir haben gezeigt, dass auch spontan ein breiter antifaschistischer Widerstand organisiert werden kann und wir hoffen, dass beim Naziaufmarsch am 21.03. ein ebenso erfolgreicher Protest gelingt.
Dieter Riefling ist ein Neonazi und ehemaliger Kader der verbotenen Organisation FAP (Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei), welcher in der Vergangenheit bundesweit als Redner bei rechtsextremen Aufmärschen und Kundgebungen auftrat. Bereits mehrfach einschlägig vorbestraft, musste Riefling nun eine einjährige Haftstrafe wegen Volksverhetzung antreten. Das nahm „Die Rechte Hildesheim“ nun zum Anlass eine Solidaritäts-Demo zu veranstalten.
Die Nazis machten wieder einen gewohnt alkoholisierten Eindruck. Einige versuchten durch die Polizeiabsperrung zu den Gegendemonstrant_innen zu gelangen, was durch die anwesende Bereitschaftspolizei unterbunden wurde, woraufhin die Nazikundgebung kurz darauf beendet wurde. Auch zückten die Nazis von Anfang an ihre Handys und machten Fotos von den Gegendemonstranten, die Gegendemonstration blieb aber friedlich und lies sich davon nicht provozieren. Wir haben gezeigt, dass auch spontan ein breiter antifaschistischer Widerstand organisiert werden kann und wir hoffen, dass beim Naziaufmarsch am 21.03. ein ebenso erfolgreicher Protest gelingt.
Donnerstag, 26. Februar 2015
HAGIDAs dritter erfolgloser Auftritt in Hannover
Längere Zeit war es still um HAGIDA (Hannoveraner gegen die Islamisierung des Abendlandes") geworden, doch am Montagabend, den 23.03.15, hatten sie sich wieder getraut, eine stationäre Kundgebung am Opernplatz abzuhalten. Diese Kundgebung umfasste nur etwa 50-100 Teilnehmer_innen. Ca. 500 Gegendemonstrant_innen haben zeitweise die Zugänge zum Opernplatz blockiert und dafür gesorgt, dass die HAGIDA-Kundgebung dauerhaft von antirassistischen Sprechchören und Pfiffen beschallt wurde. Dadurch wurde die Kundgebung massiv gestört; teilweise mussten die Sprecher_innen schon fast schreien, damit die HAGIDA-Anhänger_innen etwas von ihrer Kundgebung mitbekommen konnten, doch ihre leistungsschwache Lautsprecheranlage half ihnen dabei wenig. Die Polizei hat nicht nur alles dafür getan, dass die HAGIDA-Teilnehmer_innen auf den Opernplatz kommen konnten, sondern hat danach die Situation wieder komplett eskalieren lassen. Dies bedeutete einen massiven Einsatz von Pfefferspray, Faustschläge und einzelne Festnahmen - auf beiden Seiten der Demonstrant_innen.
HAGIDA hat des Weiteren angekündigt, nun alle 2 Wochen nach Hannover kommen zu wollen, deshalb rufen wir weiterhin dazu auf, sich zahlreich an den Gegenprotesten zu beteiligen und HAGIDA die Möglichkeit zu nehmen, ihren Fremdenhass und ihren Rassismus in Hannover verbreiten zu können!
Montag, 16. Februar 2015
Hildesheim: Kein Platz für Geschichtsverdrehung
Am 13.02. veranstalteten Neonazis der Partei "Die Rechte" und der "Jungen Nationaldemokraten Braunschweig" vor dem Hildesheimer Rathaus eine geschichtsverdrehende Mahnwache zur Bombardierung Dresdens durch die Aliierten im Jahre 1945. Es waren ca. 40 FaschistenInnen dort anwesend, die teilweise einen stark alkoholisierten Eindruck machten. Auf Seiten der Gegendemonstranten waren ca. 200 AntifaschistInnen vor Ort, welche lautstark protestierten und die FaschistInnen übertönten. Das Bündnis gegen Rechts Hildesheim zeigte parallel dazu Ausschnitte aus Charlie Chaplins Film "Der Große Diktator" auf dem Marktplatz, um die Neonazis zu verspotten. Die Antifaschisten wurden während der Mahnwache von 2 Neonazis systematisch abfotografiert. Nach ca. 30 Minuten beendeten die Faschisten ihre Mahnwache und veranstalteten eine Spontandemonstration zum Hildesheimer Hauptbahnhof, wobei sie von den zahlenmäßig überlegenen AntifaschistInnen lautstark begleitet wurden.
Wir haben gezeigt, dass auch spontan ein breiter antifaschistischer Widerstand organisiert werden kann und wir hoffen, dass beim Naziaufmarsch am 21.03. ein ebenso erfolgreicher Protest gelingt.
Dienstag, 3. Februar 2015
HAGIDA: Der Anfang vom Ende
Am 27.01.2015
versammelte sich HAGIDA (Hannoveraner gegen die Islamisierung des
Abendlandes) erneut in Hannover um zu demonstrieren und ihre
ausländerfeindliche Propaganda zu verbreiten. Ca. 200 Neonazis fanden
sich auf dem Opernplatz zusammen und wurden dabei von ca. 2000
Gegendemonstranten übertönt. Noch während die Neonazis ihre
Demonstration begangen, zogen die AntifaschistenInnen zum Platz der
Weltausstellung, wo die Neonazis ihre Abschlusskundgebung abhalten
wollten, und besetzten ihn. Trotz massiven eines Polizeiaufgebots,
gelang es nicht, den Platz zu räumen. Nach ungefähr 6 Minuten brachen
die Nazis ihren Marsch ab, da es kein Weiterkommen mehr gab. Trotzdem
mussten sie 30 Minuten warten, bis die Polizei ihnen den Weg zum Bahnhof
freigemacht hatte. Im Bahnhof angekommen, musste die Polizei die Gleise
13 und 14 abriegeln, um HAGIDA die Abreise zu ermöglichen.
Unter dem lautstarken Protest der AntifaschistInnen, welche die Neonazis zum Bahnhof begleitet hatten, betraten sie den Bahnsteig um in ihre Züge zu steigen.
Um den Antifaschistischen Gegenprotesten auszuweichen, hat HAGIDA ihre nächste Veranstaltung anfangs auf Freitag, den 6.2. verlegt und im Laufe der Woche abgesagt, um sich neu zu organisieren. Dies ist eine Reaktion auf die beiden gescheiterten Versuche, einen PEGIDA-Ableger in Hannover zu etablieren und zeigt auf, wie schwach diese rassistische Bewegung in Hannover ist.
Wir, die Linksjugend ['solid] Hildesheim rufen dazu auf, sich an den Gegenprotesten zu beteiligen, sobald HAGIDA ihre nächste Demonstration anmeldet, und diese abermals zu blockieren.
Unter dem lautstarken Protest der AntifaschistInnen, welche die Neonazis zum Bahnhof begleitet hatten, betraten sie den Bahnsteig um in ihre Züge zu steigen.
Um den Antifaschistischen Gegenprotesten auszuweichen, hat HAGIDA ihre nächste Veranstaltung anfangs auf Freitag, den 6.2. verlegt und im Laufe der Woche abgesagt, um sich neu zu organisieren. Dies ist eine Reaktion auf die beiden gescheiterten Versuche, einen PEGIDA-Ableger in Hannover zu etablieren und zeigt auf, wie schwach diese rassistische Bewegung in Hannover ist.
Wir, die Linksjugend ['solid] Hildesheim rufen dazu auf, sich an den Gegenprotesten zu beteiligen, sobald HAGIDA ihre nächste Demonstration anmeldet, und diese abermals zu blockieren.
Mittwoch, 21. Januar 2015
HAGIDA - Das war wohl nichts!
Am 12.01.2015
versuchte der PEGIDA-Ableger "HAGIDA" (Hannoveraner gegen die
Islamisierung des Abendlandes), in Hannover Fuß zu fassen. Ca. 150
RassistInnen versammelten sich am Hannoveraner Steintorplatz, um von
dort aus zum Opernplatz zu ziehen. Bereits am Startpunkt mischten sich
ca. 2.500 AntifaschistInnen unter diese und blockierten die RassistInnen.
Die Polizei versuchte, die Blockade gewaltsam zu beenden, was ihr aber
trotz massiven Einsatzes von Reizgas und der Reiterstaffel nicht gelang.
An der Marktkirche trafen sich derweil 20.000 GegendemonstrantInnen, die
anschließend friedlich zum Opernplatz zogen. Noch während die Gegendemo
unter dem Motto "Licht aus für Rassisten" Richtung Opernplatz zog, löste
HAGIDA ihre Veranstaltung auf, da der Marsch aufgrund der starken
Gegenproteste abgebrochen werden musste. Darauf folgte großer Jubel der
AntifaschistInnen, jedoch kam HAGIDA auch dann noch immer nicht von der
Stelle. Erst nach eindringlicher Aufforderung der Polizei, die HAGIDA
abziehen zu lassen, kamen die GegendemonstrantInnen dem nach. Auf dem
Weg zum Hauptbahnhof wurden die RassistInnen von zahlreichen
AntifaschistInnen kritisch begleitet. Die Polizei hingegen versuchte,
dies durch massiven Gewalteinsatz zu unterbinden und schirmte die
RassistenInnen durch mehrere Polizeiketten ab. Dabei wurden viele
GegendemonstrantInnen verletzt und mussten sich teilweise im Krankenhaus
behandeln lassen. Die Polizei riegelte den Bereich um den Hauptbahnhof
weiträumig ab um HAGIDA die Abreise zu ermöglichen.
Wir möchten uns bei den zahlreichen Gegendemonstranten bedanken, die den Aufmarsch verhindert haben und ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz gesetzt haben.
Wir, die Linksjugend ['solid] Hildesheim haben uns an der erfolgreichen Gegendemonstration beteiligt und bildeten einen starken linken Block, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und Ausgrenzung zu setzen. HAGIDA hat angekündigt, ab dem 26.01. jeden Montag eine Demonstration durchführen zu wollen. Wir rufen deshalb dazu auf, sich an den Gegenaktionen zu beteiligen. Es ist wichtig, sich nicht auf dem Erfolg der gelungenen Blockade auszuruhen, sondern gerade jetzt weiter zu mobilisieren! Lasst uns HAGIDA zeigen, dass in Hannover kein Platz für Faschisten ist!
Wir möchten uns bei den zahlreichen Gegendemonstranten bedanken, die den Aufmarsch verhindert haben und ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz gesetzt haben.
Wir, die Linksjugend ['solid] Hildesheim haben uns an der erfolgreichen Gegendemonstration beteiligt und bildeten einen starken linken Block, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und Ausgrenzung zu setzen. HAGIDA hat angekündigt, ab dem 26.01. jeden Montag eine Demonstration durchführen zu wollen. Wir rufen deshalb dazu auf, sich an den Gegenaktionen zu beteiligen. Es ist wichtig, sich nicht auf dem Erfolg der gelungenen Blockade auszuruhen, sondern gerade jetzt weiter zu mobilisieren! Lasst uns HAGIDA zeigen, dass in Hannover kein Platz für Faschisten ist!
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